FranzVonSickingen

Die Geschichte um Franz von Sickingen

Franz von Sickingen wurde 2. März 1481 auf Burg Ebernburg gebohren und verstarb am 7 Mai 1523 auf Burg Nanstein durch eine Schusswunde, er wurde somit 42 Jahre alt. Bekannt wurde er vorallem als Anführer der schwäbischen Ritterschaft, Herrführer und als Schuldeneintreiber für kirchliche Güter.

Seine Familie

Seine Mutter war Margarethe von der Hohenburg und sein Vater Schweickhardt von Sickingen welcher im März 1505 verstarb. Als einziger Sohn erbte Franz den kompletten Besitz welcher unter anderem aus der Ebernburg als Stammsitz und großen Streubesitz wie Bargeld, Schuldverschreibungen vieler Fürsten, Investitionen in Silber- und Kuperbergbau Unternehmen.

Die Ziele von Franz von Sickingen

Nachdem sein Vater verstorben war versuchte Franz den früheren Einfluss des Ritterstandes wieder herzustellen, da durch die modernere Kriegsführung die Bedetung und, dementsprechend auch der Einfluss auf die Politik, der Ritter immer mehr abnahm.

Streit mit dem Kaiser

Anfangs Diente Franz dem Kaiser Maximilian I. doch als er ab 1515 mit immer mehr Städten Fedhen anzettelte, trotz geltenden Landesfriedens von 1495, wurde er schließlich vom Kaiser Maximilian I. geächtet. Um seinen politischen Einfluss noch zu rettet trat er den Diensten des Französischen Königs bei, in dessem Auftrag eroberte er unter anderem die Reichsstadt Metz für Frankreich. Kurz vor Kaiser Maximilian's Tod holte er Franz, der ihm in französischen Diensten gefährlich war, jedoch in das eigene Lager zurück.

Der neue Kaiser

Als 1519 Kaiser Maximilian starb war die nachfolge noch nicht geklärt woraufhin Franz seine Macht nutzte und verhinderte dass der König von Frankreich Franz I. diese Position übernahm und dafür sorgte dass Habsburger Carlos I. von Spanien der neue deutscher Kaiser wurde.

Ritteraufstand und Tod

1521 war der erfolgreiche Heerführer Sickingen das Idol des niederen Adels geworden, der sich in Bedrängnis zwischen der Geldwirtschaft der aufblühenden Städte und den Machtinteressen der Territorialherren befand. Das Einverständnis Karls V. voraussetzend, betrieb Sickingen seine bisher erfolgreiche Fehdepolitik weiter, u. a. gegen die Städte Straßburg und Köln.

Im Jahr 1522 unternahm Sickingen als Führer der rheinisch-schwäbischen Ritterschaft (Landauer Einung) den Versuch, das Kurfürstentum und Erzbistum Trier anzugreifen. Mit dem Angriff auf Trier begann er seinen "Pfaffenkrieg", der auch als "Ritterkrieg" in die Literatur eingegangen ist. Im Gegensatz zu Sickingens früheren Gegnern konnte Trier jedoch auf eine breite Unterstützung durch andere Landesfürsten bauen. Somit scheiterte die Belagerung Triers im September 1522.

Nachfolgend holte Trier mit seinen unterstützern zum Gegenschlag aus. Sickingen musste sich Ende April 1523 unter dem Druck einer starken Streitmacht in seiner Burg Nanstein verschanzen. Jedoch hielt die Burg dem massiven Beschuss lediglich zwei Tage stand, dann musste Sickingen aufgeben. Er selbst wurde während dem Beschuss schwer verwundet. Berichten zufolge stand er direkt hinter einer Schießscharte, als eine Kanonenkugel dort einschlug. Die schweren Verletzung führten am 7. Mai zu seinem Tod.